Curriculum
vitae:
Renate Blaschke-Hellmessen legte 1949 in Leipzig
das Abitur ab. Von 1949 bis 1954 studierte sie Biologie
an der Universität Leipzig und erhielt eine Spezialaus bildung
im Fach Medizinische Mikrobiologie. Nach ihrem
Abschluss als Diplombiologin war sie bis 1955 als
wissenschaftliche Assistentin am Bezirks -Hygiene-Institut
Dresden, Abteilung Mikrobiologie tätig. Ende
1955 wechselte Frau Blaschke an das Hygiene -Institut
(ab 1962 Institut für Medizinische Mikrobiologie und
Epidemiologie) der Medizinischen Akademie Dresden.
Dort übernahm sie 1956 die Leitung des Laboratoriums
für medizinische Mykologie: Diagnostik und
Forschung, das sie zuvor aufgebaut hatte. 1961 wurde
Blaschke mit der Disserta tion „Untersuchunge n über
die Entstehungsbedingungen von bakteriellen Lebensmittelvergiftungen
bei der Herstellung von Gemeinschaftsverpflegung
unter besonderer Berücksichtigung
des Temperatur-Zeit -Faktors" an der Technischen
Hochschule Dresden promoviert. Im selben Jahr absolvierte
sie Studienaufenthalte in den Niederlanden und
Ungarn . 1969 habilitierte sie sich mit dem Thema „Experimentelle
Untersuchungen zur Epidemiologie der
Hefepilzerkrankungen bei Säuglingen und Kleinkin dern"
an der Medizinischen Akademie Dresden und
erhielt 1970 die Lehrbefähigung (Facultas docendi)
für das Fach Medizinische Mikrobiologie. 1976 weilte
sie zu einem Studienaufenthalt in Tschechien. Am
01.02.1979 wurde Blaschke als Hochschuldo zen tin für Biologie an der Medizinischen Akademie Dresden ernannt
und erhielt 1981 die staatliche Anerkennung als
Fachbiologin in der Medizin. Im Jahr 1988 war sie zu
einem Studienaufenthalt in Polen und 1989 in Ungarn.
Am 31.08.1992 wurde sie zur apl. Professorin für
Medizinis che Mykologie an der Medizinischen Akademie
Dresden ernannt. Im selben Jahr schied sie mit Erreichen
des Ruhestandsalters (nach gültigem DDR-Modus)
aus der Medizinischen Akademie Dresden aus.
Nach einem Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichtes
(bzgl. Arbeitsaltersgren ze für Frauen) beantragte
Renate Blaschke-Hellmessen (wie sie sich jetzt nannte)
1994 die Wiederaufnahme ihres Arbeitsverhältnisses
und war nun bis 1996, bis zum Erreichen des
Ruhestandsalters (nach BRD-Recht), wieder am Institut
für Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen
Fakultät Dresden tätig .
Ihre seit 1955 ausgeübte Lehrtätigkeit für Medizin-, 81
Zahnmedizin - und naturwissenschaftliche Studenten
an der Medizinisc hen Akadem ie Dresden bzw. Technischen
Univers ität Dresden und für mittlere medizinische
Berufe an der Medizinischen Fachschule Dresden
übte sie bis 2009 , nun auf Honorarbasis, weiterhin aus .