Details
Prof. Dr. med. habil. Renate Blaschke-Hellmessen

geb. 28.10.1931 in Bad Lausick , gest. 26.01.2022 

Professur für Medizinische Mykologie
berufen: 1993
an der Einrichtung: 1994 - 1996
Bemerkungen/Wikipedia/Normdaten: seit 1959 Mitglied International Society of Human and Animal Mycology (ISHAM); seit 1960 Mitglied der Gesellschaft für Medizinische Mykologie der DDR; seit 1966 Mitglied der AG „Experimentelle Mykologie"; seit 1966 Mitglied der AG . Mikrobiologische Probleme in der Gynäkologie und Geburtshilfe"; seit 1968 Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Fachzeitschrift MYCOSES; seit 1969 Mitglied der Biologischen Gesellschaft der DDR; seit 1971 Mitglied des Vorstandes der Biologischen Gesellschaft der DDR, Sektion Mikrobiologie; seit 1975 Vorstandsmitglied und Schatzmeisterin der Gesellschaft für Medizinische Mykologie der DDR (ab 1991 Deutschsprachige Mykologische Gesellschaft e.V.); seit 1975 Mitglied der Gesellschaft für Mikrobiologie und Epidemiologie der DDR; seit 08.01.2008 Mitglied des consi!ium mycologicum

Curriculum vitae:
Renate Blaschke-Hellmessen legte 1949 in Leipzig das Abitur ab. Von 1949 bis 1954 studierte sie Biologie an der Universität Leipzig und erhielt eine Spezialaus bildung im Fach Medizinische Mikrobiologie. Nach ihrem Abschluss als Diplombiologin war sie bis 1955 als wissenschaftliche Assistentin am Bezirks -Hygiene-Institut Dresden, Abteilung Mikrobiologie tätig. Ende 1955 wechselte Frau Blaschke an das Hygiene -Institut (ab 1962 Institut für Medizinische Mikrobiologie und Epidemiologie) der Medizinischen Akademie Dresden. Dort übernahm sie 1956 die Leitung des Laboratoriums für medizinische Mykologie: Diagnostik und Forschung, das sie zuvor aufgebaut hatte. 1961 wurde Blaschke mit der Disserta tion „Untersuchunge n über die Entstehungsbedingungen von bakteriellen Lebensmittelvergiftungen bei der Herstellung von Gemeinschaftsverpflegung unter besonderer Berücksichtigung des Temperatur-Zeit -Faktors" an der Technischen Hochschule Dresden promoviert. Im selben Jahr absolvierte sie Studienaufenthalte in den Niederlanden und Ungarn . 1969 habilitierte sie sich mit dem Thema „Experimentelle Untersuchungen zur Epidemiologie der Hefepilzerkrankungen bei Säuglingen und Kleinkin dern" an der Medizinischen Akademie Dresden und erhielt 1970 die Lehrbefähigung (Facultas docendi) für das Fach Medizinische Mikrobiologie. 1976 weilte sie zu einem Studienaufenthalt in Tschechien. Am 01.02.1979 wurde Blaschke als Hochschuldo zen tin für Biologie an der Medizinischen Akademie Dresden ernannt und erhielt 1981 die staatliche Anerkennung als Fachbiologin in der Medizin. Im Jahr 1988 war sie zu einem Studienaufenthalt in Polen und 1989 in Ungarn. Am 31.08.1992 wurde sie zur apl. Professorin für Medizinis che Mykologie an der Medizinischen Akademie Dresden ernannt. Im selben Jahr schied sie mit Erreichen des Ruhestandsalters (nach gültigem DDR-Modus) aus der Medizinischen Akademie Dresden aus. Nach einem Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichtes (bzgl. Arbeitsaltersgren ze für Frauen) beantragte Renate Blaschke-Hellmessen (wie sie sich jetzt nannte) 1994 die Wiederaufnahme ihres Arbeitsverhältnisses und war nun bis 1996, bis zum Erreichen des Ruhestandsalters (nach BRD-Recht), wieder am Institut für Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Fakultät Dresden tätig . Ihre seit 1955 ausgeübte Lehrtätigkeit für Medizin-, 81 Zahnmedizin - und naturwissenschaftliche Studenten an der Medizinisc hen Akadem ie Dresden bzw. Technischen Univers ität Dresden und für mittlere medizinische Berufe an der Medizinischen Fachschule Dresden übte sie bis 2009 , nun auf Honorarbasis, weiterhin aus .

Ident-Nr.  2937 

Medizin