Details
Prof. Dr. med. habil. Markolf Hanefeld

geb. 19.09.1935 in Riesa  

Professur für Innere Medizin
berufen: 1984
an der Einrichtung: 1984 - 2000
Bemerkungen/Wikipedia/Normdaten: 1974 Mitglied der Europäischen Arteriosklerosegruppe; 1987 Mitglied des Exekutivkomitees der Europäischen Arteriosklerose-Gesellschaft und Mitglied der International Taskforce for Coronary Heart Disease Prevention; 1991 Vorsitzender der Sächsischen Gesellschaft für Stoffwechselkrankheiten und Endokrinopathien; 1992 Gründer des Sächsisch-Thüringischen Expertenforums für Diabetes und Stoffwechselkrankheiten; 1993 Vorsitzender des Begegnungs-und Schulungszentrums für Diabetes, Stoffwechselkrankheiten und Ernährungsstörungen; 1994 Active Member der New York Academy of Science; 1998-2000 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Arterioskleroseforschung; 2002 Tagungspräsident der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft; 2002 Mitglied der Glucose Regulation Study Group der EASD; 2005, 2006, 2008 Präsident der Internationalen Symposien ,The metabolic syndrome - a postprandial disease'; 2007 Mitglied der Fachkommission Diabetes der SLÄK; Ehrungen und Auszeichnungen: 1979 Maxim-Zetkin-Preis der Gesellschaft für Klinische Medizin der DDR; 1980 Carus-Plakette; 1981 Pirogow-Medaille; 1996-1998 Gastprofessor der priv. Universität Buenos Aires H. A. Barcelo/ Argentinien; 2000 Honorowa Odznaka Lodzkiej Szkoly Diabetologii, Polen; 2000 Ehrenmitglied der Kubanischen Gesellschaft für Atheroskleroseforschung und Ehrenprofessor der Universität HavannajCuba; 2003 Ehrenmitglied der Bulgarischen Gesellschaft für Adipositasforschung; 2003 Rudolf-Schönheimer-Medailldee r Deutschen Gesellschaft für Arterioskleroseforschung; 2004 Ehrenmitglied der Slovakischen Diabetes-Gesellschaft; 2007 Paul-Langerhans-Medaille der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Curriculum vitae:
Markolf Hanefeld legte 1954 in Nossen das Abitur ab und studier te von 1954 bis 1959 Medizin an der Karl-Marx-Universität Leipzig sowie an der Medizinischen Akademie Dresden. 1961 wurde ihm die ärz tliche Approbation in Dresden erte ilt. Mit der Dissertation • Vergleichende Untersuchungen über die Kapillar-venöse Blutzuckerdifferenz unter beso nderer Berücksichtigung des Hungergefühls" wurde Hanefeld 1961 an der Medizinischen Akademie Dresden promoviert. Nach seiner Pflichtassistentenzeit, die er 1961 bis 1963 an den Krankenhäusern Riesa und Meißen abso lvierte, begann er 1964 seine Tätigkeit als Assistenzarzt an der Klinik für Inn ere Medizin der Medizinischen Akademie Dresden. 1967 erlangte Hanefeld die Anerkennung als Fachar zt für Innere Medizin sowie der Subspezialisierung für Diabetes und Stoffwechselkrankheiten. 1970 wurde er zum Oberarzt an der Klinik für Innere Medizin der Medizinischen Akademie Dresden ernan nt. Mit dem Thema „Untersuchungen der Wechselbeziehungen zwischen Lipidstoffwechsel und Leberkrankheiten " habilitierte sich Hanefeld 1973 an der Medizinischen Akademie Dresden. 1974 wurde Hanefeld die Lehrbefähigung (Facultas docendi) erteilt und am 01.02.1977 als Hochschuldozent für Innere Medizin berufen. Am 01.09.1984 erfolgte seine Ernennung zum a.o. Professor und zugleich zum Leiter der Abteilung für Stoffwechselkrankheiten und Endokrinopathien an der Medizinischen Akademie Dresden. Am 01.09.1986 wurde Hanefeld also. Professor für Innere Medizin an der Medizinischen Akademie Dresden berufen. 1991 erlangte er die Fachanerkennung als Endokrinologe. 1996 übernahm er die Funktion als Direktor des Institu tes und Poliklinik für Klinische Stoffwechselforschung an der Medizinischen Fakultät/Universitätsklinikum der TU Dresden . Nach seiner Emeritierung im Oktober 2000 ist Markolf Hanefeld als Direktor des Zentrums für Klinische Studien, Forschungsbereich Endokrinologie und Stoffwechsel Dresden (GWT-TUD mbH) tätig.

Ident-Nr.  3011 

Medizin