Curriculum
vitae:
Lars Kaderali legte 1994 in Iserlohn das Abitur ab
und begann 1995 ein Studium der Wirtschaftsinformatik
an der Universität zu Köln, das er 2001 mit dem
Diplom beendete. Anschließend war er als wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Zentrum für angewandte
Informatik der Universität zu Köln und am Cologne
University Bioinformatics Center tätig, unterbrochen
durch einen Forschungsaufenthalt an den Los Alamos
National Laboratories in New Mexico/USA im Sommer
2001. Kaderali wurde 2006 unter Vorlage der Dissertation
„A hierarchical Bayesian approach to regression
and its application to predicting survival times in
cancer" an der mathematisch-naturwissenschaftlichen
Fakultät der Universität zu Köln promoviert. Es folgte
eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in
der Abteilung für theoretische Bioinformatik am Deutschen
Krebsforschungszentrum in Heidelberg ab April
2006. Lars Kaderali wurde nach einem Aufenthalt als
Gastprofessor an der Tokyo Dental and Medical School
zum 01.07.2007 als unabhängiger Nachwuchsgruppenleiter
für Systembiologie ans BioOuant-Zentrum
der Universität Heidelberg berufen.
Zum 1.10.2011 folgte Kaderali dem Ruf als W2-Professor
für statistische Methoden in der Bioinformatik
an die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der TU
Dresden. Dort übernahm er gleichzeitig das Amt als
stellvertretender Direktor des Instituts für medizinische
Informatik und Biometrie (IMB).