| Details |
| Prof. Dr. med. habil. Jürgen Heinz Kleditzsch |
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geb.
26.01.1944 in Bad Schandau
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| Professur
für Physiotherapie |
berufen:
1987 |
| an
der Einrichtung: 1987 - 1992 |
Bemerkungen/Wikipedia/Normdaten:
1989-1990 Bezirksarzt und Mitglied des Rates
des Bezirkes Dresden;
1990 Minister für Gesundheitswesen der DDR und ab
20. August 1990 auch für Arbeit und Soziales, Volkskammerabgeordneter,
Mitglied des 11. Deutschen Bundestages;
Ehrungen und Auszeichnungen:
1984 Julius-Grober-Preis;
1984 Rudolf-Virchow-Preis;
1989 Forschungspreis der Medizinischen Akademie Dresden |
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Curriculum
vitae:
Jürgen Kleditzsch legte 1962 in Sebnitz das Abitur
ab und arbeitete 1962/63 zunächst als Hilfspfleger am
Kreiskrankenhaus Sebnitz. 1963 begann er ein Medizinstudium
an der Karl-Marx-Universität Leipzig, das
er 1969 mit dem Staatsexamen erfolgreich beendete.
Im selben Jahr wurde ihm die ärztliche Approbation
in Leipzig erteilt. Mit der Dissertation „Die Cortisolbestimmung
im Plasma als Größe der NNR-Funktion
und Kriterium der Reaktionslage von Blutspendern
in unmittelbarer Beziehung zur Blutspende" wurde
Kleditzsch ebenfalls 1969 an der Universität Leipzig
promoviert. Von 1969 bis 1971 war er als Assistenzarzt
am Bergarbeiter-Sanatorium Warmbad und Bad
Elster sowie von 1972 bis 1974 als Stationsarzt am
Kneipp-Kurbad Berggießhübe! tätig. 1974 erwarb er
die Facharztanerkennung für Physiotherapie. Im selben
Jahr nahm er seine Tätigkeit als Leiter der Abteilung
Physiotherapie der Orthopädischen Klinik an der
Medizinischen Akademie Dresden auf. Hier erlangte
er 1977 die Facharztanerkennung für Orthopädie und
wurde 1978 zum Oberarzt ernannt. 1979 wurde ihm
die LehrbefähJgung (Facultas docendi) für Orthopädie
und Physiotherapie erteilt. Mit dem Thema „Die Knochenheilung
im Tierexperiment unter Einfluss von bipolaren
Rechteckimpulsfolgen und Interferenzstrom"
habilitierte sich Kleditzsch 1981 an der Medizinischen
Akademie Dresden.
Am 01.02.1985 wurde er als a.o. Dozent für Physiotherapie
und am 01.09.1987 zum a.o. Professor für
Physiotherapie an der Dresdener Akademie ernannt.
Zum 15.09.1990 wurde Kleditzsch als o. Professor
für Physiotherapie an der Medizinischen Akademie
Dresden und - mit Gründung des Institutes für Physikalische
Medizin an der Medizinischen Akademie
Dresden 1990 - zum Direktor der Einrichtung berufen.
1990 war Kleditzsch Minister für Gesundheitswesen
der DDR in der de Maiziere-Regierung, Abgeordneter
der Volkskammer und nach der deutschen WiederverWiedervereinigung
Mitglied des 11. Deutschen Bundestages.
1992 schied Jürgen Kleditzsch auf eigenen Wunsch
aus der Medizinischen Akademie aus.
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