Curriculum
vitae:
Hans-Georg Knoch legte 1950 in Glog6wek (ehern.
Oberglogau) das Abitur ab und nahm anschließend
ein Studium der Medizin in Poznan auf, das er 1955 mit dem Staatsexamen abschloss. 1955 wurde ihm die ärztliche Approbation erteilt und Knoch begann noch
im selben Jahr mit der Facharztausbildung für Chirurgie
am Kreiskrankenhaus Kozle. Nach der Übersiedlung
1957 in die DDR war Knoch als Arzt am Kreiskrankenhaus
Wolgast tätig. 1958 wurde Knoch unter
Vorlage der Dissertation „Schenkelhals- und pertrochantere
Oberschenkelfrakturen bei älteren Patienten"
an der Universität Greifswald promoviert. 1960 erlangte
er die Facharztanerkennung für Chirurgie, wurde
1961 zum Oberarzt ernannt und wechselte 1962 an die
Medizinische Akademie „Carl Gustav Carus" Dresden,
wo er zunächst als Stationsarzt, später als Oberarzt der
Chirurgischen Klinik tätig war. 1963 wurde er zum
Leiter der Chirurgischen Poliklinik an der Medizinischen
Akademie Dresden ernannt.
Unter Vorlage der wissenschaftlichen Arbeit zum
Thema „Der Einfluss von Vibration in der Nieder- und
Hochfrequenz - speziell Ultraschall - auf die Kallusbildung"
habilitierte sich Knoch 1966 an der Medizinischen
Akademie Dresden.
Am 01.02.1967 wurde er zum Hochschuldozenten
für Chirurgie, am 01.09.1974 als a.o. Professor sowie
zum 01.09.1976 als o. Professor für Chirurgie an der
Medizinischen Akademie Dresden berufen. 1971 hatte
Knoch das Amt des Direktors der Zentralen Hochschulpoliklinik
der Medizinischen Akademie Dresden
übernommen. 1977 wurde Knoch zum Rektor der Medizinischen
Akademie gewählt. Dieses Amt übte er bis
1983 und in zweiter Amtsperiode nochmals 1990/91
aus.
1992 wechselte Hans-Georg Knoch nach Nordrhein-Westfalen und nahm dort eine Tätigkeit als Spezialist für Proktologie in einer Privatklinik in Bad Salzuflen auf.