Details
Prof. Dr. med. habil. Dr. h.c. Hans-Georg Knoch

geb. 19.09.1931 in Oberglogau/Oberschlesien , gest. 07.06.2010 in Lindthal

Professur für Chirurgie
berufen: 1974
an der Einrichtung: 1974 - 1992
Bemerkungen/Wikipedia/Normdaten: 1984 Ordentliches Mitglied der SOCIETAJSA BLONOVIANA; 1972-1990 Gründungsmitglied/Vorsitzender der Gesellschaft für Osteologie; 1979-1990 Vorstandsmitglied/Vorsitzender der regionalen Chirurgengesellschaft Dresden; 1980-1990 Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Chirurgie; 1980-1992 Chefredakteur von "Colo-Proctology"; 1982-1990 Mitherausgeber des „Zentralblatts für Chirurgie"; seit 1990 Mitglied der New York Academy of Science; 1994 Vorsitzender des Berufsverbandes der Colo-Proktologen Deutschlands; 1998 Vorsitzender der Ärztlichen Gesellschaft für Ozonanwendung in Prävention und Therapie e.V.; 2000 Mitherausgeber von „Die Naturheilkunde"; Ehrungen und Auszeichnungen : Obermedizinalrat; 1972 Rudolf-Virchow-Preis; 1974 Hufeland-Medaille in Gold; 1979 Verdienstmedaille der DDR; 1983 Vaterländischer Verdienstorden der DDR; Ehrenmitglied der Gesellschaft für Chirurgie in Polen, Tschechien, Italien; 1985 Ehrendoktorwürde der Medizinischen Fakultät der Universität Wroclaw

Curriculum vitae:
Hans-Georg Knoch legte 1950 in Glog6wek (ehern. Oberglogau) das Abitur ab und nahm anschließend ein Studium der Medizin in Poznan auf, das er 1955 mit dem Staatsexamen abschloss. 1955 wurde ihm die ärztliche Approbation erteilt und Knoch begann noch im selben Jahr mit der Facharztausbildung für Chirurgie am Kreiskrankenhaus Kozle. Nach der Übersiedlung 1957 in die DDR war Knoch als Arzt am Kreiskrankenhaus Wolgast tätig. 1958 wurde Knoch unter Vorlage der Dissertation „Schenkelhals- und pertrochantere Oberschenkelfrakturen bei älteren Patienten" an der Universität Greifswald promoviert. 1960 erlangte er die Facharztanerkennung für Chirurgie, wurde 1961 zum Oberarzt ernannt und wechselte 1962 an die Medizinische Akademie „Carl Gustav Carus" Dresden, wo er zunächst als Stationsarzt, später als Oberarzt der Chirurgischen Klinik tätig war. 1963 wurde er zum Leiter der Chirurgischen Poliklinik an der Medizinischen Akademie Dresden ernannt. Unter Vorlage der wissenschaftlichen Arbeit zum Thema „Der Einfluss von Vibration in der Nieder- und Hochfrequenz - speziell Ultraschall - auf die Kallusbildung" habilitierte sich Knoch 1966 an der Medizinischen Akademie Dresden. Am 01.02.1967 wurde er zum Hochschuldozenten für Chirurgie, am 01.09.1974 als a.o. Professor sowie zum 01.09.1976 als o. Professor für Chirurgie an der Medizinischen Akademie Dresden berufen. 1971 hatte Knoch das Amt des Direktors der Zentralen Hochschulpoliklinik der Medizinischen Akademie Dresden übernommen. 1977 wurde Knoch zum Rektor der Medizinischen Akademie gewählt. Dieses Amt übte er bis 1983 und in zweiter Amtsperiode nochmals 1990/91 aus. 1992 wechselte Hans-Georg Knoch nach Nordrhein-Westfalen und nahm dort eine Tätigkeit als Spezialist für Proktologie in einer Privatklinik in Bad Salzuflen auf.

Ident-Nr.  3069 

Medizin