Curriculum
vitae:
Kurt Kühn war nach der Volksschule als Textilarbeiter tätig , leistete von 1940 bis 1944 seinen Wehrdienst und arbeitete 1944/ 45 als Buchhalter. 1945 übernahmer das Amt des Schulleiters der Parteischulen Chemnitz und Meißen, war 1947/48 Assistent des Betriebsleiters des Textilwerkes Wittgensdorf und 1948/49 Leiter der Abteilung Kader der Kreisleitung der SED Meißen. Von 1949 bis 1952 wirkte Kühn als Leiter der Betriebsparteischule des Sachsenverlages Dresden, 1952/53 als Leiter der Sonderschule des ZK der SED Hartmannsdorf und 1953/54 als Stellvertretender Leiter der Sonderschule des ZK der SED Erfurt. 1954 begann er ein Fernstudium an der Parteischule „Karl Marx" beim ZK der SED und war gleichzeitig Stellvertretender Leiter der Lehrabteilung beim ZK der SED Erfurt. Von 1956 bis 1961 wirkte Kühn als Lehrstuhlleiter für Geschichte der KPdSU an der Bezirksparteischule der Bezirksleitung der SED Dresden. 1960 schloss er sein Studium als Diplomgesellschaftswissenschaftler ab, begann 1961 als Leiter der Abteilung für Marxismus-Leninismus an der Medizinischen Akademie Dresden und war von 1962 bis 1976 Prorektor für Gesellschaftswissenschaften an der Medizinischen Akademie Dresden. Am 01.02.1963 wurde Kühn ebenda zum Dozenten für Wissenschaftlichen Sozialismus und Direktor des Instituts für Marxismus-Leninismus (bis 1973) ernannt. 1966 wurde er unter Vorlage der Dissertation "Deutsche Ärzte an der Seite der deutschen Arbeiterbewegung im Kampf gegen den Hitlerfaschismus“ am Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED in Berlin promoviert. Am 01.09.1970 erfolgte seine Ernennung zum a.o. Professor für Wissenschaftlichen Sozialismus an der Medizinischen Akademie Dresden. Aus gesundheitlichen Gründen schied Kurt Kühn 1977 aus der Carus-Akademie
aus.