Curriculum
vitae:
Friedrich Bernhard Balck legte 1965 am Gymnasium
Leer das Abitur ab. Von 1965 bis 1967 war er zum
klinischen Ersatzwehrdienst verpflichtet. 1967 nahm
er ein Studium der Psychologie, Philosophie und Soziologie
an der Universität Hamburg auf, das er 1972
mit dem Diplom (Diplompsychologe) abschloss. Von
1972 bis 1975 war er zunächst am Psychologischen
Institut, bis 1981 am Universitätsklinikum Harn-_
burg-Eppendorf als Assistent im Sonderforschungsbereich,
Abt. Psychosomatik, tätig. 1981 wechselte er
als Akademischer Rat auf Zeit an die Klinik für Psychiatrie
der Medizinischen Universität Lübeck. 1982
wurde Balck mit der Arbeit „Zufriedenheit in der
Zweierbeziehung. Eine empirische Untersuchung zu
Konfliktstrategien und zum Konfliktverhalten zufriedener
und unzufriedener Freundes- und Ehepaare" an
der Universität Hamburg promoviert. Inzwischen hatte
er auch mehrere Spezialausbildungen auf dem Gebiet
der Psychotherapie absolviert - 1976 Verhaltenstherapie
, 1979 Systematische Familientherapie und 1981
Gesprächsps ychotherapie . 1983 erhielt Balck vom Berufsverband
Deutscher Psychologen die Anerkennung
als Klinischer Psychologe und war bis 1985 am Ausbau
des Lehrstuhls für Medizinische Psychologie der
Universität Lübeck beteiligt .
1986 habilitierte sich Balck zum Thema „Das Erleben
der Hämodialysebehandlung durch den Patienten
und seinen Ehepartner" an der Universität Hamburg
und wurde dort 1987 zum Privatdozenten ernannt. Im
selben Jahr nahm er eine Tätigkeit als Wissenschaftlicher
Mitarbeiter an der Klinik für Psychosomatik
upd Psychotherapie an der Universität Lübeck auf und
übernahm von 1989 bis 1996 die Leitung des Institutes
für Angewandte Psychologie in Lübeck. Zugleich nahm
er seit 1992 die Kommissarische Vertretung der Professur
„Medizinische Psychologie" an der Universität
Hamburg-Eppendorf sowie am Psychologischen Institut
der Freien Universität Berlin wahr. Im Oktober 1995 wurde Balck zum Lehrbeauftragten
für Medizinische Psychologie an der TU Dresden
ernannt und zum 01.04.1996 zum Professor (C3) für
Medizinische Psychologie an die Medizinische Fakultät
der TU Dresden berufen. Nach Vollendung seines
65. Lebensjahres wurde Friedrich Bernhard Balck zum
31.03.2010 aus der Hochschule verabschiedet.