Details
Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Michael Gelinsky

geb. 11.10.1967 in Tübingen  

Professur für Translationale Knochen-, Gelenk- und Weichgewebeforschung
berufen: 15.11.2010
an der Einrichtung: 2010 -
Bemerkungen/Wikipedia/Normdaten: 1989-1992 gewähltes Mitglied im Fakultätsrat Chemie und Pharmazie, Universität Freiburg; 2001 -2006 gewähltes Mitglied des Institutsrats des Instituts für Werkstoffwissenschafdt er TU Dresden; 2005 Gründungsmitglied des DFG-Forschungszentrums und Exzellenzclusters CRTD (Center for Regenerative Therapies Dresden); seit 2010 Standortsprecher des DFG Sonderforschungsbereichs/ Transregio 79 (Werkstoffef ür die Hartgeweberegeneration im systemisch erkrankten Knochen

Curriculum vitae:
Nach dem 1986 in Reutlingen abgelegten Abitur nahm Michael Gelinsky 1988 ein Studium der Chemie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau auf, das er 1994 mit Diplom abschloss. Die experimentelle Diplomarbeit beschäftigte sich mit Cobaltcarbonyl- Clustern. Parallel zum Chemiestudium nahm Gelinsky ein Magisterstudium der Osteuropäischen Geschichte auf, welches bis zum erfolgreichen Ablegen der Magister-Zwischenprüfung 1991 betrieben wurde. Im Rahmen seines Studiums nahm er drei Mal an Austauschprogrammen mit der Moskauer Lomonosov-Universität teil. 2001 wurde Gelinsky unter Vorlage der Dissertation „Zinkkomplexe mit peptidischen und nicht-peptidischen Liganden als Modellverbindungen für zinkhaltige Metalloproteine" am Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Universität Freiburg promoviert. Bereits Anfang 1999 wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Institut für Werkstoffwissenschaft der TU Dresden. In der Arbeitsgruppe von Wolfgang Pampe (Lehrstuhl für Materialwissenschaft und Nanotechnik) beschäftigte er sich zunächst mit Nanokompositmaterialien aus Kollagen und Hydroxylapatit für den Knochenersatz. Mit Eröffnung des Max-Bergmann-Zentrums für Biomaterialien - einer gemeinsamen Einrichtung der TU Dresden und des Leibniz-Instituts für Polymerforschung e.V. - im Jahr 2002 wurde Gelinsky Leiter der dort angesiedelten Gruppe „Tissue Engineering und Biomineralisation". Zum 15. 11. 2010 wurde Gelinsky auf die neu eingerichtete W2-Professur für Translationale Knochen-, Gelenk- und Weichgewebeforschung der Medizinischen Fakultät der TU Dresden berufen und übernahm die Leitung des gleichnamigen Zentrums (einer zentralen wissenschaftlichen Einrichtung von Universitätsklinikum und Fakultät). Dieses Zentrum wird von den drei Kliniken für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie sowie Mund-, Kiefer-und Gesichtschirurgie getragen, deren experimentelle Forschungsabteilungen es vereint. Forschungsaufenthalte führten Michael Gelinsky nach Japan (Univ. of Hokkaido in Sapporo), Indien (Sree Chitra Tirunal Institute, Thiruvananthapuram, Kerala), Iran (Amir Kabir Univ. of Technology, Teheran) und Süd-Korea (Yonsei Univ., Wonju).

Ident-Nr.  2998 

Medizin